Schulsatzung  vom 01.02.2012

§ 1 Zielsetzung

Die Musikschule "da capo", nachfolgend Musikschule genannt, hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene an die Musik heranzuführen. Damit ist die Musikschule offen für Schülerinnen und Schüler jeden Alters.

Durch den Einsatz qualifizierter Lehrkräfte wird der Unterricht interessant und leistungsorientiert gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler, nachfolgend Schüler genannt, werden ihren jeweiligen Vorbedingungen entsprechend gefördert. Musikalisch besonders veranlagte Schüler können auf das Musikabitur oder ein Musikstudium vorbereitet werden.

Alle Lehrkräfte bemühen sich stets, den Schülern Freude an der Musik zu vermitteln und zu ihrem Lernerfolg beizutragen.

§ 2 Aufbau

Die Musikschule gliedert ihr Unterrichtsangebot in drei Bereiche:

1.
Elementare Musikerziehung
2.
Einzel- und Gruppenunterricht in den verschiedenen Instrumental- und Vokalfächern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
3.
Ensemblespiel in den verschiedensten Bereichen

§ 3 An- und Abmeldung

Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich schriftlich durch den Schüler bzw. dessen gesetzlichen Vertreter auf dem Anmeldeformular der Musikschule, das zugleich als Unterrichtsvertrag gilt. Der Schüler erhält eine schriftliche Anmeldebestätigung. Der erste Unterricht findet grundsätzlich zu Beginn eines Monats statt.

Ein Wechsel der Unterrichtsform ist nur zu Beginn eines Monats möglich.

Die Abmeldung erfolgt grundsätzlich schriftlich mit einer Frist von 6 Wochen zu den nächsten öffentlichen Ferien (Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- oder Weihnachtsferien) des Landes Hessen bzw. Nordrhein-Westfalen, wobei sich die entsprechende Landeszuordnung nach dem vereinbarten Unterrichtsort richtet. Die monatliche Unterrichtsgebühr für den Kündigungsmonat ist in voller Höhe zu entrichten.

Es gelten folgende Ausnahmen für Abmeldungsfristen bzw. Abmeldezeitpunkte:

 
Der Unterrichtsvertrag beinhaltet grundsätzlich eine vierwöchige Probezeit. Nach dieser Frist kann der Unterricht beendet werden. In diesem Fall gelten trotzdem die Gebühren der Schulgeldordnung.

Für die Kurse der elementaren Musikerziehung gilt eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum 31. Januar bzw. zum 31. Juli eines Jahres.

Schnupperkurse sind nach 4 Unterrichtseinheiten, jedoch spätestens nach 2 Monaten beendet.
Soll nach Beendigung eines Schnupperkurses der Unterricht (auch während eines laufenden Monats) weitergeführt werden, muß eine erneute Anmeldung mittels Anmeldeformular erfolgen.

Vereinbarungen mit den Lehrkräften zu § 3 haben keine Rechtskraft.

§ 4 Unterrichtszeit und Ferien

Jede Woche außerhalb der öffentlichen Ferien ist Unterrichtszeit. In den Schulferien und an gesetzlichen Feiertagen findet kein Unterricht statt. Maßgebend sind die Ferientermine des Landes Hessen bzw. Nordrhein-Westfalen, wobei sich die entsprechende Landeszuordnung nach dem vereinbarten Unterrichtsort richtet.

An beweglichen Ferientagen findet der Unterricht normal statt.

§ 5 Schulgeldordnung

Die Unterrichtsgebühren richten sich nach der jeweils gültigen Schulgeldordnung. Die Musikschule hat das Recht, die Unterrichtsgebühren in Anlehnung an die Teuerungsrate anzugleichen. Die Mitteilung darüber erfolgt durch einen Aushang im Gebäude der Musikschule.

Die Unterrichtsgebühren werden ausschließlich per SEPA-Lastschriftverfahren eingezogen.

 
Die in der jeweils gültigen Schulgeldordnung ausgewiesenen monatlichen Gebühren für den instrumentalen und vokalen Hauptfachunterricht sind 12 Monate eines Jahres zu zahlen, unabhängig von durch öffentliche Ferien und Feiertage bedingten unterrichtsfreien Zeiten. Die monatlichen Gebühren werden jeweils ab dem 10. eines Monats für den laufenden Monat fällig.

Die in der jeweils gültigen Schulgeldordnung ausgewiesenen monatlichen Gebühren für den Unterricht in den Kursen der elementaren Musikerziehung sind monatlich für die Dauer des jeweiligen Kurses zu zahlen, unabhängig von durch öffentliche Ferien und Feiertage bedingten unterrichtsfreien Zeiten. Die monatlichen Gebühren werden jeweils ab dem 10. eines Monats für den laufenden Monat fällig.

Die in der jeweils gültigen Schulgeldordnung ausgewiesene zu zahlende Gebühr für den Schnupperkurs-Unterricht wird ab dem 10. des ersten Unterrichtsmonats fällig.

Durch den Schüler zu vertretende Unterrichtsausfälle entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung. Die Lehrkäfte der Musikschule sind angehalten, im Rahmen der Möglichkeiten ausgefallenen Unterricht nachzuholen, sind aber nicht dazu verpflichtet.

In besonderen Fällen wie Krankheit, ärztlich verordneten Kuraufenthalten oder anderen Verhinderungen des Schülers, die länger als 3 Wochen dauern, kann dieser auf Antrag beurlaubt werden. Für die Zeit der Beurlaubung entfällt die Zahlung des Schulgeldes, wobei die Gebühr für ein Leihinstrument weiter fällig bleibt.

Kommt es zu Unterrichtsausfällen seitens der Musikschule, wird pro ausgefallener Unterrichtseinheit bei wöchentlichem Unterricht ein Viertel, bei 14tägigem Unterricht die Hälfte der monatlichen Unterrichtsgebühr mit der monatlichen Unterrichtsgebühr des folgenden Monats verrechnet, gegebenenfalls im Folgemonat erstattet.

Sind mehrere Mitglieder eines Haushaltes Schüler der Musikschule, ermäßigen sich die Gebühren für alle Mitglieder nach den Sätzen der Schulgeldordnung. Dies gilt auch bei der Belegung mehrerer Fächer durch eine Person. Gebühren für Schnupperkurse und Leihinstrumente werden nicht ermäßigt.

§ 6 Aufgaben des Teilnehmers

Die Schüler sind angehalten, den Unterricht pünktlich und regelmäßig zu besuchen. Verhinderungen sind der Lehrkraft oder der Musikschule vorher mitzuteilen. Leihinstrumente sind pfleglich zu behandeln.

Mindestens einmal im Jahr sollte der Schüler an einem internen oder externen Vorspiel mitwirken. Die Musikschule schafft ausreichend Gelegenheit dafür.

§ 7 Haftung

Die Musikschule haftet für Schäden, die der Schüler oder sein Instrument im Unterricht erleiden, im Rahmen des bestehenden Versicherungsschutzes. Dies gilt nicht, wenn der Unfallschaden durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln des Schülers verursacht wurde.

Für Schäden an Leihinstrumenten, die außerhalb der Musikschule entstehen, wird durch die Musikschule keine Haftung übernommen.