Musikalische Früherziehung


Schon drei- und vierjährige Kinder können mit Begeisterung den Weg in die Musikschule gehen. In der musikalischen Früherziehung erleben sie einen spielerischen Umgang mit Musik, der ihren allgemeinen Bedürfnissen und Verhaltensweisen gerecht wird.

Es geht dabei nicht darum, vorzeitig eine besondere Begabung zu entdecken und das Kind auf ein Instrument zu verpflichten.

Vielmehr sollen die, in jedem Kind vorhandenen, allgemeinen musikalischen Fähigkeiten entwickelt und die Grundlagen für eine selbstverständliche musikalische Betätigung in späteren Jahren gelegt werden.

Pro Gruppe kommen bis zu zehn Kinder wöchentlich für eine knappe Stunde in einem speziell für sie ausgestatteten Raum zusammen. Der Unterricht erfolgt nach den Vorgaben eines Unterrichtswerkes, das den Forderungen des "Verbandes Deutscher Musikschulen" entspricht. Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit sind:

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Entwicklung der kindlichen Stimme durch Singen und Sprechen,

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Bewegung und Tanz zur Lockerung und Förderung des Rhythmusgefühls und der individuellen Ausdrucksmöglichkeiten,

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elementares Instrumentalspiel auf dem sogenannten "Orffschen Schlagwerk" und auf Stabspielen (Klangbausteine, Xylophone, Glockenspiele),

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erste Begegnungen mit Instrumenten wie Klavier, Flöte, Gitarre, Violine usw.,

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Entwicklung der manuellen Geschicklichkeit durch themabezogenes Malen und Basteln,

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erste Annäherung an Inhalte der Musiklehre (Dynamik, Tempo, rhythmische Bausteine, Tonleiter)

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und an Prinzipien der Notation, jedoch ohne abstraktes Notenlernen.

Der Kurs umfaßt vier Unterrichtshalbjahre, für die jedes Kind jeweils ein begleitendes Heft erhält.